Freitag, 15. März 2013

Die Alten Griechen und die Bohnen - Ein Experiment

Wir mischen Gips mit Bohnen und
füllen das Ganze in einen Kunststoffbecher

Tag 1
Das Experiment beginnt!

Tag 2
Die Bohnen haben den Gips gesprengt

Tag 3
Die Bohnen nehmen den Gips weiter auseinander

Tag 4
Die Bohnen fangen trotz widriger Umstände an zu keimen

Tag 6
Die Bohnen haben sogar lange Wurzeln gebildet


Was haben die alten Griechen mit der Sprengkraft der Bohnen zu tun? Wie schafft der Löwenzahn es, sich seinen Weg durch Beton zu bahnen? Unser Experiment verknüpft Geschichte und Architektur mit Biologie. Die ungeheure Kraft, die der osmotische Druck den Pflanzenzellen verleiht, haben angeblich schon die Menschen im antiken Griechenland genutzt, um Steinblöcke zu sprengen. Sie sollen Löcher in Steine gebohrt und dann Bohnen und Wasser eingefüllt haben. Die Bohnen haben dann die restliche Arbeit erledigt. In unserem Buch über Bildhauerei haben wir gelesen, dass die Ägypter ebenfalls Steinblöcke angebohrt haben, jedoch Holzpflöcke eingeführt haben; das quellende Holz soll dann die Steine zum bersten gebracht haben. Wie dem auch gewesen sei - wir waren mehr als erstaunt, dass diese kleinen Böhnchen es geschafft haben, den harten Gips zu sprengen und trotz dieser widrigen Bedingungen zu keimen und sogar zentimeterlange Wurzeln durch die Gipsklumpen wachsen zu lassen. Ich denke, dass wir ein paar dieser Bohnen in Erde setzen und wachsen lassen werden.

Kommentare:

  1. Wow, toll!!! das wusste ich nicht.

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    1. Ich auch bisher nicht. Darum ist es mir sooo wichtig, den Kindern das alles zu vermitteln. Ich habe das in der Schule jedenfalls nicht gelernt:-(

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